Die Commerzbank hat auf ihrer Homepage eine interessante Studie veröffentlicht. Mehr als 3.200 Personen wurden befragt ob und wie sie sparen.
Das Ergebnis zeigt, dass die Deutschen echte Spar-Weltmeister sind. 72 % der Befragten haben angegeben, dass sie Geld zur Seite legen um für später zu sparen.
Ein genauerer Blick zeigt aber, dass sich nur 40% an Wertpapiere herantrauen. Die meisten legen das Geld weiterhin aufs Sparbuch oder Bankkonto. Dort gibt es aber kaum Zinsen und das Geld verliert durch die Inflation an Wert (siehe Beitrag Was bedeutet Inflation?).
Der Siegeszug der ETFs
Bei denjenigen, die ihr Geld am Kapitalmarkt anlegen zeichnet sich ein deutlicher Trend ab: ETFs boomen.
Bereits die Hälfte der Menschen, die ihr Geld in Wertpapieren anlegen, setzen auf ETFs. Besonders in der jungen Generation sind ETFs sehr beliebt.
Die Studie zeigt auch, dass sich junge Menschen mehr mit dem Thema Vermögensaufbau beschäftigen und dazu verstärkt auf digitale Medien, soziale Netze und mittlerweile auch KI setzen um sich zu informieren.
Die Sparrate
Die meisten der jungen Sparer nutzen monatliche Sparraten um ihr Vermögen aufzubauen. Die Raten reichen von 50 € bis 250 € pro Monat.
Mehr als die Hälfte der befragten zwischen 19 und 29 Jahren planen, ihre Sparrate in der nächsten Zeit zu erhöhen.
Das macht Sinn. Zu Beginn des Vermögensaufbaus ist es schwer, 50 € pro Monat auf die Seite zu legen, besonders wenn man noch kein regelmäßiges Einkommen hat. Sobald man aber ins Berufsleben einsteigt, steigt das Einkommen und die Sparrate sollte dementsprechend mitsteigen.
Quelle
Die Infos aus diesem Beitrag stammen von der Commerzbank:
Ich habe dir hier noch den Ergebnisbericht verlinkt:
Anlagestudie 2026 – So investiert Deutschland

